Die Suche
Nachdem nun schon mal die ersten Entscheidungen getroffen wurden oder vorgegeben waren, haben wir uns auf die Suche gemacht nach Bauträgern. Im Internet und auch bei diesen "Fertighauswelten" hat man eine ordentliche Auswahl.
Wir haben für uns auch den Weg gewählt, dass wir bei der Suche im Internet, gezielt nach Firmen in der Region gesucht haben und dies auch so in die Suchmaske eingegeben haben. Kleine Unternehmen fallen nämlich bei einer allgemeinen Suche, oftmals in den Ergebnislisten hinten runter. Ich selber war sehr überrascht, wie verbreitet die Bauweise, Holzständerwerk, mittlerweile ist.
Auch hier sollte man sich vorher vielleicht mal für sich überlegen, wie weit man den ökologischen Weg für sich gehen möchte z.B. in Punkto Dämmung. Es gibt unterschiedliche Dämmmöglichkeiten. Wenn ihr für euch schon mal klar habt, was ihr da genau wollt, gibt es euch die Möglichkeit, die ein oder andere Firma weiter aus zu schließen, bevor ihr mit denen in den direkten Kontakt geht.
Vielleicht kann es eine Hilfe sein, wenn man sich mal zusammen setzt, oder mit sich selber :-) und überlegt, was " do and don´t" sind für euch, in und an einem Haus. Auch wenn man die Liste nicht 100% einhält, aber es verhindert vielleicht auch einfach, dass man nicht überrollt wird mit lauter Infos zu Themen, die einen nicht interessieren. Man bekommt leider viel, auch ungewollt, in die Ohren gesäuselt. Und ihr macht nicht irgendwelche vor-Ort-Termine die ihr nachher für euch als überflüssig einordnet oder im schlimmsten Fall als Zeitverschwendung.
Wir hatten irgendwie alles dabei. Nun waren wir natürlich auch ziemlich getrieben von dem Faktor Geld (gut, wer ist das nicht beim Hausbau). Aber bei Dennis ist es schon recht ausgeprägt, was uns auch in Zukunft vor Herausforderungen gestellt hat, bzw. mich.
In den kommenden Wochen war unser Briefkasten immer sehr gut gefüllt, mit irgendwelchen Broschüren von Bauträgern und Kostenbeispielen von Häusern nach Katalog. Ja, es ist viel auch wieder zum Futter für die Papiertonne geworden. Aber wenn man für sich das passende sucht dann bleibt das nicht aus. Leider hatten wir auch das "Problem", dass es Firmen gibt, die keine DHH bauen, bzw. keine Anbauten an Bestandshäuser.
In dieser, für mich so gehassten, Fertighauswelt, hatten wir einen Bauträger der uns sehr zugesagt hatte, bzw. das Haus. Leider war der Berater dort, einer derer, die uns eher abgewunken haben als wir noch keine Grundstückszusage hatten. Also sind wir über die Homepage gegangen und haben uns darüber eine Werksbesichtigung gebucht.
Leider war genau dieser Berater auch bei der Besichtigung mit anwesend, da er für uns zuständig war (Einzugsgebiet und so). Gut, also habe ich Ihm nochmal eine Chance gegeben, wer weiß wie lange wir mit ihm zu tun haben werden in Zukunft. Die Besichtigung war schon mal echt gut. Es hat uns schon mal eine Idee gegeben, wie alles so aussieht und abläuft. Was es für Möglichkeiten gibt und Ähnliches. Dieser Hersteller hat sein eigenes indirektes Lüftungssystem über die die Fensterrahmen. Hatten wir auch noch nicht gesehen und sprach uns an, da wir kein aktives Lüftungssystem haben wollten.
Nachdem uns das weiterhin alles positiv gestimmt hatte, haben wir einen weiteren Termin aus gemacht, für ein persönliches Gespräch. Also ab, wieder in die Fertighauswelt, ins Musterhaus. Bewaffnet mit unseren Infos die wir hatten (DHH, B-Plan, Fotos vom Grundstück und Weiteres) sind wir in dieses Gespräch rein. Die Ernüchterung folgte so gleich: Die Kosten waren vviiieel zu hoch. Obwohl wir bei Werksbesichtigung schon gesagt haben, was unser Budget ist, lagen wir da weit drüber ( und ja, es hat mich geärgert, dass man uns nicht direkt was gesagt hat, dass unser Budget nicht zu deren Profil passt, aber das sollte nicht das letzte mal gewesen sein!!).
Wir haben uns erst mal nichts anmerken lassen und sind aus dem schönen Musterhaus raus und nochmal in 2 andere Häuser, die wir noch im Hinterkopf hatten.
Nach dem ersten finanziellen Schock, hatte Dennis sich mit Bauträgern aus Polen beschäftigt. Die Polen machen gute Arbeit und man muss einfach rational an die Sache ran gehen. Wie gesagt, auch wenn man seine Wünsche hat, wie Regionalität und Lokal´s unterschützen. So muss man auch schauen, was einem wirklich wichtig ist und wo man ggf. Abstriche machen muss. Das musste ich tatsächlich auch erst lernen.
Es gibt einen Markführer bei den Fertighäusern aus Polen, diese arbeiten aber nicht mit den klassischen Musterhäusern, sondern man kann sich auf einer tatsächlichen Baustelle, ein Bild machen. Wir haben das etwas link gemacht. Da Dennis und ich, andere Nachnamen haben und die ganze Kommunikation über ihn lief, haben die nur ihn als Kunden präsent gehabt. Nun war es aber so, dass die Zuständigkeit für uns bei einem andern Berater lag, welcher nur mit diesen Baustellenbesichtigungen arbeitet. In unserer räumlichen Nähe ist aber eine andere Beraterin, welche in einem der Häuser von der Firma, ihr Büro hat und dort die Bemusterung macht. Also bin ich dort hin um es mir fertig an zu schauen und auch mal durch deren Bemusterung zu gehen. Fazit: mir hat es nicht zugesagt und es kam dort zu einer Vorkommnis, was uns von der Firma als solches hat Abstand nehmen lassen.
Also, weiter suchen.....
Bei Dennis war der Gedanke und der Wunsch, nach einem Haus komplett aus Holz, nicht abgerissen. Somit haben wir auch in dieser Richtung weiter geschaut. Auch hier: DHH bzw. Anbauten an Bestandshäuser als vollwertiges Gebäude stellte echt ein Problem dar.
Wir sind Schluss endlich fündig geworden, aber auch per Zufall.
Ich habe euch im Bereich "Informationen" ein Liste erstellt mit Fragen die bei uns aufkamen. Und wenn es als Gedankenanregung genutzt wird. Diese Liste werde ich bis zum Bauende immer wieder mal überarbeiten. Die zu beantwortenden Fragen hören ja nicht auf :-)