KW 50
Das Jahr neigt sich dem Ende und der Termin der Hausaufstellung naht.
Das heißt aber nicht, dass nicht trotzdem immer wieder was ungeplant läuft. Diese Woche sind die Abwasserleitungen zu Ende verlegt worden. Und obwohl ich darum gebeten habe, dass die Rohre noch nicht zu geschüttet werden, hat man es dann doch gemacht. Erst habe ich mich darüber geärgert, aber später stellte sich heraus, dass das garnicht so schlecht war.
Mitte der Woche musste die Dichtigkeitsprüfung für die Abwasserrohre gemacht werden. Ich hatte schlussendlich, die Stadt damit beauftragt, da sie tatsächlich am günstigsten war laut Angebot.
Die Jungs waren, mehr als pünktlich und ich voll zu Gange als ich dort ankam. Alle sehr nett und habe mir erklärt, was sie alles machen und wo sie grade dran sind.
Ich hatte mir für heute selber vorgenommen, die Bodenplatte von den riesigen Pfützen zu befreien, damit wir am nächsten Tag mit den Bitumenbahnen anfangen können. Also ich an die Arbeit und die Jungs von der Stadt, weiter mit ihrer Arbeit.
Nach fast 1 1/2 Stunden, hat mich einer der Herrn gesucht, ich wusste da schon, dass etwas nicht nach Plan lief, man wollte mir aber noch nicht genau sagen, was. Und....ein Rohr ist gebrochen und an einem Verbindungsstück ist ein anderes Rohr abgegangen. Mist verdammter!! Aber,... das ist wohl passiert, als man die Rohre wieder zugeschüttet hat. Was wäre also gewesen, wenn man die Rohre offen gelassen hätte und der Defekt erst nach der Prüfung passiert wäre? Ich mag es mir nicht vorstellen. Also ist dass doch gut gelaufen, auch wenn es mich erst geärgert hat.
Nun gut, jetzt war es so. Die Jungs von der Stadt müssen wieder kommen, genau so wie der Tiefbauer.
Jaaa, der Tiefbauer....langsam bin ich echt genervt, dass er soooo scheiße zu erreichen ist. Aber ich bin ja penetrant.
Am Ende der Woche, kam dann mal per E-Mail eine Rückmeldung, dass er zeitnah den Schaden beseitigt.
Vorhaben 1 für diese Woche also nur zur Hälfte erledigt. Vorhaben Nummer 2, Bodenplatte mit Bitumenbahnen belegen:
Das Abziehen der Pfützen am Vortag, hätte ich mir auch schenken können. Am nächsten Tag war alles wieder klatsch nass, als wenn es geregnet hätte, was es aber nicht hat. Also wieder fegen, fegen, fegen. In der Hoffnung, dass wir so viel Wasser wie möglich runter bekommen. Gott sei dank, waren wir auch mit anderen Dingen bewaffnet, womit wir uns was behelfen konnten: Laubbläser und Gasbrenner. Die Bodenplatte musste ja trocken sein. Meine Güte, was das schleppend. Gott sei Dank, haben uns unsere Eltern, bei der Betreuung des Kinder geholfen. Opa ist der Beste, seither für den Kleinen. Danke!!
Leider sind wir am ersten Tag, nicht wirklich weit gekommen und konnten nur 3 Bahnen legen. Also hoffen, dass das Wetter auf unserer Seite ist und wir 2 Tage später, den Rest legen können. Nun wussten wir ja, was uns erwarten kann und wir waren mit weiterem Material bewaffnet um schneller, Pfützen und Feuchtigkeit in den Griff zu bekommen. Und siehe da, nach etwas mehr als 2 Stunden, lagen auch die restlichen Bahnen. Die Sonne hatte es gut mit uns gemeint. Nur es gab ein Problem: uns ist das Material ausgegangen, natürlich. Und natürlich, für die letzten Bahn. Oh Mann.... Aber auch für den Fall, waren wir diesmal bewaffnet und hatten Gewebeplanen mit, mit dem wir den Rest abgedeckt haben.
Ach und das Material, was auf dem Foto li. steht, Nein, das ist nicht unseres. Sondern das vom Nachbarn ;-)